

Der Treasurer, Ausgabe vom 8. Januar 2009
»Der iTraxx hat sich als Indikator für risikoadäquates Pricing etabliert. Der Index informiert über die Versicherungsprämie für einen Kreditausfall (Credit Default Swaps, CDS) von Banken und Unternehmen einer bestimmten Bonitätsklasse. Nach Ausbruch der Krise von Sommer 2007 war der iTraxx in die Höhe geschnellt. In den Folgemonaten fielen die Risikoprämien wieder, um nach dem Fall von Lehman auch im Investmentgradebereich in neue Höhen vorzustoßen. Immer wieder wurde der Vorwurf erhoben, der iTraxx überzeichne die Risiken gewaltig. Ein Blick auf die Risikoprämien bei Floating Rate Notes (FRN) zeichnet ein anderes Bild. Die TASS Wertpapierhandelsbank ist in diesem engen und intransparenten Segment der variabel verzinslichen Anleihen als Broker aktiv und verfügt über umfassende Daten zum Pricing. „Der Treasurer“ hat den von TASS erstellten Index über die Risikoprämien für variabel verzinsliche Unternehmensanleihen aus dem Investmentgradebereich mit dem iTraxx verglichen. Über das gesamte letzte Jahr hinweg waren die Risikoprämien für Floater deutlich höher als im CDS-Markt. Ende 2008 lagen sie im Schnitt bei 500 Basispunkten und damit fast doppelt so hoch wie für Credit Default Swaps. Attraktiv zwar für die Investoren, für Unternehmer scheinen Floater derzeit jedoch keine attraktive Finanzierungsquelle zu sein. Baf«
