

Festverzinsliche Wertpapiere sind Schuldverschreibungen, deren Verzinsung nach einem bei der Emission festgelegten Zinssatz erfolgt. Im Falle von Marktschwankungen, einer Verschiebung der Zinskurve oder einer Veränderung der Bonität des Emittenten steigt oder fällt bei einer Festzinsanleihe der Kurs.
Somit können verzinsliche Wertpapiere sowohl durch ihre festgesetzten Zinserträge (ordentliche Erträge) als auch durch Kurssteigerungen (außerordentliche Erträge) Gewinne erwirtschaften.
Festverzinsliche Wertpapiere werden barwertig nach den erwarteten Kuponzahlungen und der Nennwertrückzahlung bewertet. Bei der Bewertung von festverzinslichen Wertpapieren werden häufig Asset-Swap-Analysen durchgeführt.
Bei einem Verkauf der Festzinsanleihen vor Fälligkeit müssen Investoren berücksichtigen, dass die Hebelwirkung etwaiger Zinsänderungen bei lang laufenden Anleihen besonders groß ist. Eine Änderung der Marktzinsen kann daher zu deutlichen Kursschwankungen führen.
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